Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 56 | 57 | 58 | 59 | 60 ... 63 | » | Letzte
Die Suche lieferte 626 Ergebnisse:
Museum von Delphi
von Siano am 06.04.2012 17:30Das Museum von Delphi
Im Museum von Delphi befinden sich die meisten Kunstwerke
und Artefakte, die im Raum Delphi, dem wichtigsten panhellenischen
Heiligtum, gefunden wurden. Zu den Opfergaben für den Gott Apollon
zählen Statuen, Skulpturen, Vasen, Bronzen und vom Gegner eroberte
Waffen. Diese Artefakte wurden in der Schatzhäusern der jeweiligen
griechischen Tempeln und Städte dargeboten:
Zwei Bronzefiguren zeigen Herakles, wie er seinen erfüllten Auftrag, den
er von seinem Auftraggeber Eurystheus erhalten hatte, nämlich die Aus-
schaltung der erymanthischen Eber, abliefert. Der König versteckt sich
aus Angst in einer großen Amphore (Pithos).
Ein wunderbares naturalistische Weihrauchgefäß aus Bronze stammt aus
Zeit des 7. Jhd. vor Chr. Ein Meisterwerk archaischer gehämmerter Bronze.
Ein Relief aus Bronze, darstellend Odyseus, wie er sich unter den Bauch
eines Schafbocks klammert, um aus der Höhle des Polyphem zu entfliehen.
Ein Relief aus den Anfängen der archaischen Epoche, ca 7.Jhd .vor Chr.
Ein Mittelpunkt des Museums ist der Omphalos, ein steinener Bienenkorb.
Der heilige Stein Delphis, der Nabel der Welt genannt. Nach dem Mythos hat
Zeus mehrere Adler an die Enden des Universums fliegen lassen. Die Stelle,
wo sich die Adler trafen, wurde als das Zentrum der Welt bestimmt. In Delphi
ist eine antike Kopie des Omphalos gefunden worden.
Eine Zwillingesstatue, die auf Ihren Sockel die Signaturen von Polymedes
von Argos trägt, könnten die Dioskuren Kastor und Pollux darstellen.
Diese überlebensgroßen Jünglingsstatuen aus parischem Marmor könnten
auch Kleobis und Biton verkörpern. Diese wurden verehrt, weil sie ihre
Mutter auf dem Kultwagen zum Hera-Heiligtum von Argos gezogen haben.
Der Bildhauer Polymedes schuf diese Werke 610 bis 580 vor Chr.
Dies ist nur eine kleine Auswahl wunderschöner Exponate, die Typenvielfalt
ist einfach überwältigend. Ein Besuch kann ich nur empfehlen.
Am 10. Oktober 1894 wurde in Delphi die Statue des
Antoninus ausgegraben. Dieser Moment wurde per
Foto dokumentiert.
Siano
Re: HADRIAN´S WALL Teil 2
von Siano am 06.04.2012 16:37Hadrianswall.
Eine der bekanntesten Grenzbefestigungen des römischen Weltreiches.
Gebaut auf Befehl Kaiser Hadrians 117 - 138 n.Chr. Die ca 117 km,
das sind ca.80 römische Meilen, wurden in den Jahren 122 bis 127 n.Chr.
errichtet. Diese Anlage riegelte ganz Nordbritannien bis hin zur Tyne -
Mündung,östlich von Newcastle, ab.
Die Befestigung wurde kurz nach ihrem Bau vorübergehend aufgegeben,
bald darauf aber wieder ihrem Zeck zugeführt. Später wurde der Wall
mehrmal überrannt und dann endgültig aufgegeben.
Zusätzlich wurde die Befestigung im Norden mit einem 3 Meter tiefen
und einem fast 9 Meter breiten Graben geschützten Doppelwall, der
3 Meter breit, sowie 4,50 Meter hoch war, verstärkt. Südlich davon
wurde der Wall mit Erdanlagen in Form von Dämmen,Gräben, etc. zur
abgesicherten militärischen Zone. Meilenkastelle wurden auf der gesamten
Länge der Grenze eingebaut. Zusätzlich wurden entlang der Befestigung
Wachtürme und 17 größere Kastelle verteilt.
Mein Freund Flavius hat den Vorteil die Anlage schon einmal gesehen
und betreten zu können. Dort zu sitzen und rekapitulieren......
Muß ein erhebendes Gefühl sein.
Quelle:Prof. Glyn Daniel
Siano
Hunnen
von Mittelrhein-Hunnen am 31.03.2012 21:01Hunnen
Hunnen, ein mongolisches Volk, wahrscheinlich mit den Hunjo identisch, die schon um 2000 v. Chr. in der Geschichte des chinesischen Volkes auftreten. Nachdem die Chinesen die Mongolen bezwungen und sie zur friedlichen Ansiedelung gebracht hatten, zogen die kräftigeren Stämme nach Westen. Ein Teil, die weißen Hunnen (Euthaliten), ließ sich im Gebiet des Aralsees nieder und nahm hier feste Wohnsitze und staatliche Ordnungen an. Ein anderer Teil zog nach der unteren Wolga und führte hier zunächst ein Nomadenleben. Durch nachrückende Völker gedrängt und verstärkt, stießen die Hunnen auf die Alanen, besiegten diese und zwangen sie zur Heeresfolge. Nun überschritten sie den Don und erschienen an den Grenzen des gotischen Reichs. Zu den Schrecknissen, welche die Zahl und der rasche Siegeslauf der Hunnen verbreiteten, gesellten sich noch das Staunen und die Abscheu, welchen die gellende Stimme, die ungeschlachte Gebärde und die abstoßende Häßlichkeit der Hunnen einflößten. Sie unterschieden sich, nach den Schilderungen der alten Schriftsteller, von dem übrigen Menschengeschlecht durch ihre breiten Schultern, platten Nasen, ihre kleinen, schwarzen, tief in dem Kopf liegenden Augen und ihre Bartlosigkeit. Viehzucht, Jagd und Raub waren ihre Beschäftigungen und lieferten ihnen den Unterhalt. Ihre Kleidung bestand meist aus den Fellen der erlegten Tiere; als Nahrung dienten ihnen Wurzeln und rohes Fleisch, welches sie unter dem Sattel mürbe zu reiten pflegten. Die Wohnung der Frauen und Kinder war der Wagen, die Männer waren fast unzertrennlich von ihren unschönen, aber raschen Pferden. Sie fochten nicht in geordneten Reihen, sondern umschwärmten die feindliche Schlachtordnung und waren ebenso rasch im Angriff wie in scheinbarer Flucht. Ihre Waffen waren mit spitzen Knochen versehene Wurfgeschosse, Säbel und Schlingen, mit welchen sie den Feind geschickt vom Pferde zu reißen wussten.
Der König der Goten, Hermanrich, widerstand zuerst kräftig dem Andrang der wilden Völker, ließ aber schließlich den Mut sinken und gab sich selbst den Tod (373). Sein Sohn Hunimund unterwarf sich mit einem Teil seines Volkes, ein anderer bewahrte unter Winithar eine gewisse Selbständigkeit. Auch die Westgoten mußten vor den Hunnen weichen: einer ihrer Häuptlinge, Athanarich, zog sich 376 nach Siebenbürgen zurück, nachdem er sich vergebens am Dnjestrund, dann am Pruthine verschanzte und versucht hatte, die Stellung zu halten. Ein anderer, Fridigern, trat mit einem Teil des Volkes auf römisches Gebiet über. Die Macht der Hunnen zersplitterte sich unter der Zwietracht unabhängiger Häuptlinge, und ihre Tapferkeit nutzte sich in Raubzügen ab, sowie sie aus Beutegier sich auch öfters unter die Fahnen von ihnen besiegter Feinde scharten. Ihre Hauptmasse hatte sich unter den von ihnen besiegten germanischen und sarmatischen Völkern niedergelassen und breitete sich im Norden des Kaspischen und Schwarzen Mees von der Wolga bis zur Donau aus.
Erst unter König Rugilas (bis 433) und seinen Neffen Attila und Bleda nahmen die Hunnen wieder eine ihrer Macht entsprechende Stellung ein. Attila vereinigte 445 als Alleinherrscher die hunnische Macht in einer Hand und wurde der mächtigste aller Fürsten seiner Zeit, in Europa wie in Asien. Das oströmische Reich wurde ihm tributpflichtig, das weströmische nur durch die Kraft und Klugheit der vereinten Römer und Westgoten vor einem gleichen Schicksal bewahrt. Die Schlacht auf den Katalaunischen Feldern (451), die die Hunnenmacht brach, ist eines der wichtigsten Ereignisse in der Weltgeschichte. Nach Attilas Tod (45) stritten sich seine zahlreichen Söhne sowie die Häuptlinge der unterworfenen Stämme um die Oberherrschaft. In dem blutigen und entscheidenden Kampf an den Ufern des Flusses Netad in Pannonien (454) stritten Gepiden, Goten, Sueven, Heruler und Alanen gegen die asiatischen Eindringlinge und errangen ihre Selbständigkeit. Attilas ältester Sohn, Ellak, verlor in diesem Kaf Krone und Leben. Sein Bruder Dengesich behauptete sich noch mehrere Jahre an den Ufern des Donaustroms, doch auch er wurde in einer blutigen Schlacht von den Oströmern besiegt und bald darauf getötet (469). Den Rest des Volkes führte Attilas jüngster Sohn, Irnak, nach den Steppen der Wolga, wo er sich unter anderen Nomadenstämmen verlor. Attilas Palast und das alte Dacie von den Karpaten bis an das Schwarze Meer wurde Sitz einer neuen, von dem Gepidenkönig Ardarich gegründeten Macht, und Pannonien von Wienis Sirmium nahmen die Ostgoten in Besitz. So war kaum ein Menschenalter nach Attilas Tod das unermessliche Hunnenreich als solches verschwunden, und wenn die Schriftsteller des Mittelalters immer noch von Hunnen sprechen, so hat man darunter ihnen unbekannte, aus dem Nordosten stammende Horden zu verstehen, welche das Altertum ebenso unbestimmt und allgemein mit dem Namen Skythen belegt haben würde.
Umbau eines Gladius
von Pompeius_Magnus am 30.03.2012 12:13
Zerlegung der Gladiusscheide in seine Bestandteile
Abziehen der alten Scheidenbespannung (schwarzes Leder)
Feingesäuberte Zierbeschläge
Scheide mit grünem Antikleder bezogen und zusammengebaut
Gladiusgriff neu gedrechselt
Die Maserung des Nussbaums kommt sehr gut zur Geltung
Fertiggestellter Gladius mit Scheide
... ein dekoratives Stück
In Pose gesetzt
N. S. So ein Ständer ist leicht zu bauen und bringt jede Waffe
noch besser zur Geltung.
Zeitgenössische Artefakte
von Pompeius_Magnus am 29.03.2012 20:47
Arbeitsgeräte, Beile, Sicheln, Glocke hinten rechts, etc.
Sichelklingen im Detail
Pflug (Pflugmesser)
Diverse Beilklingen, Bohrer, etc.
Kleine Dolabraklinge und Bohrer
Verschiedene Beilklingen, Dolabra und Holzbohrer
Gewandspange und Schlüssel
Landwirtschaftliche Artefakte (Klingen, Zangen, etc.)
Obere Reihe rechts: Diverse Speerklingen/-spitzen
Untere Reihe: Diverse Messerklingen etc.
Links mitte: Römische Handschellen
Speerklingenfunde
Verschiedene Speerklingen im Detail
Messerklingen im Detail
Cristahalter (Helmbuschhalter)
Bemaßung einer Speerklinge
Konvolut römischer Gewandspangen
Gewandspangen im Detail (teils Fragmente)
Konvolut verschiedener Gürtelschnallen
Dito Detail
Glücksbringer (Römische Talismänner aus Blei)
Fotos: Siano
Holzschwerter (Rudis)
von Pompeius_Magnus am 29.03.2012 20:15Hier noch einige schöne Modelle der Rudis:
Re: Mittelrhein-Hunnen Erpel
von Siano am 27.03.2012 20:51Eine tolle Gruppe...... mehr wie Sehenswert.....
Wer will, kann bei ihnen viel über das Leben
der Hunnen und nahestehende Völker, lernen.
Einfach ein Fest besuchen und fragen....
Herzliche Grüße
Siano
Mittelrhein-Hunnen Erpel
von Mittelrhein-Hunnen am 27.03.2012 11:15Die Mittelrhein-Hunnen wurden von einem Freundeskreis im November 2009 ins Leben gerufen. Wir versuchen die Tradition der Hunnen in Erpel und Umgebung wieder aufleben zu lassen. Unsere Gewandungen werden in Handarbeit mit viel Liebe zum Detail angefertigt und sind somit Unikate. Wir besuchen Hunnenlager, Mittelalter-Märkte und auch im Karneval sind wir unterwegs. Bei den Rheinbrohler Römern sind wir ein gern gesehener Gast.
Bei Interesse melden unter [email protected] Homepage.:Mittelrhein-Hunnen.npage.de
Re: Hunnen am Rhein?
von Siano am 29.02.2012 21:16Genauso habe ich mir die Beiträge vorgestellt.....
Und ich habe wieder etwas dazu gelernt.
Danke mein Freund.
Siano